Profi-Zocker kämpfen bei Computerspiel-Turnier um 250 000 Dollar

Für die Profi-Zocker ist es nicht nur ein Spiel, sondern ein Wettkampf um einen sechsstelligen Betrag: Bei der Endrunde des Computerspiel-Turniers «ESL One Cologne» in der Kölner Lanxess-Arena kämpfen acht Profi-Teams am Wochenende um ein Preisgeld von insgesamt 250 000 Dollar.

Profi-Zocker kämpfen bei Computerspiel-Turnier um 250 000 Dollar
Marius Becker Profi-Zocker kämpfen bei Computerspiel-Turnier um 250 000 Dollar

Die Erstplatzierten kassieren rund 100 000 Euro. Erstmals werden bei einem Computerspiel-Turnier auch Teilnehmer auf leistungsfördernde Substanzen getestet.

Der Veranstalter Electronic Sports League (ESL) schätzt, dass mehr als 10 000 Zuschauer das Geschehen vor Ort verfolgen werden. Die Liga erwartete zudem rund eine Million weitere Zuschauer, die die Live-Übertragung im Internet verfolgen.

Der Veranstalter bezeichnet das Event als Weltmeisterschaft in «Counter-Strike» - einem Taktik-Shooter, der nach dem Räuber-und-Gendarm-Prinzip funktioniert. Die Ursprünge der digitalen Wettkampf-Schießerei gehen auf die verbreiteten LAN-Partys zurück, bei denen Spieler ab 2000 auf lokalen Treffen wetteiferten.

Erstmals werden Dopingkontrollen für die Digitalsportler durchgeführt. Unabhängige Kontrolleure überprüfen in Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) die Spieler stichprobenartig auf mögliche Verstöße. Mit einem Infostand wollen die NADA-Kontrolleure außerdem Spieler und Zuschauer über die Gefahren des Missbrauchs von Amphetaminen, Cannabis oder anderen Stoffen aufklären, welche die Konzentration und Wachsamkeit erhöhen.