Prozess gegen «Waldjungen Ray» eingestellt - gemeinnützige Arbeit

Der Betrugsprozess gegen den einst geheimnisvollen «Waldjungen Ray» ist eingestellt worden. Der 21-jährige Niederländer muss aber 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, wie das Gericht verkündete. In dem Jugendstrafverfahren war «Ray» vorgeworfen worden, Sozialleistungen von knapp 30 000 Euro erschlichen zu haben. Der Unbekannte, der sich angeblich nicht an seine Herkunft erinnerte, war im September 2011 wie aus dem Nichts aufgetaucht. Er wurde in einer Jugendhilfeeinrichtung betreut, bekam neue Kleidung und Taschengeld. Erst Monate später stellte sich seine Identität heraus.