Prozess um schwerstes Grubenunglück in der Türkei startet

Nach dem schwersten Grubenunglück in der Geschichte der Türkei müssen sich ab heute 45 Angeklagte vor Gericht verantworten. Dem Chef der Betreibergesellschaft der Zeche und sieben weiteren Angeklagten drohen lebenslange Haftstrafen. Das geht aus Unterlagen des Gerichts hervor, die der dpa vorliegen. Ihnen wird unter anderem Totschlag vorgeworfen. Verhandelt wird im westtürkischen Akhisar in der Provinz Manisa nahe der Stadt Soma. Dort kamen im Mai 2014 301 Bergleute ums Leben, 160 wurden verletzt.