Prozess um Tod eines Münchners an A9 wird neu aufgerollt

Der Prozess um den Tod eines an der Autobahn Berlin-München (A9) überfallenen Informatikers muss erneut verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob in Karlsruhe ein Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) auf und verwies es an eine andere Kammer zurück.

Die höchsten deutschen Strafrichter rügten etwa, dass das Landgericht nicht berücksichtigt habe, dass die Täter den Tod ihres Opfers in Kauf genommen haben könnten. Geklärt werden muss auch, wer von vier Tätern konkret die tödliche Gewalt ausübte. Das Landgericht hatte die Täter 2014 zu hohen Haftstrafen verurteilt, aber keine Tötungsabsicht gesehen.