Präsidentenwahl in Italien geht weiter: 4. Wahlgang beginnt

Bei der Suche nach einem neuen Staatspräsidenten in Italien hat der vierte und möglicherweise entscheidende Wahlgang begonnen.

Präsidentenwahl in Italien geht weiter: 4. Wahlgang beginnt
Ettore Ferrari Präsidentenwahl in Italien geht weiter: 4. Wahlgang beginnt

Die 1009 wahlberechtigten Abgeordneten, Senatoren und Vertreter der Regionen kamen nach drei erfolglosen Wahlgängen in den vergangenen Tagen am Morgen erneut zur Stimmabgabe zusammen. Im vierten Wahlgang reicht erstmals die absolute Mehrheit aus. Es wird erwartet, dass der Kandidat der Demokratischen Partei (PD) von Regierungschef Matteo Renzi, der Verfassungsrichter Sergio Mattarella, zum Nachfolger von Giorgio Napolitano gewählt wird.

Renzi baut auf die Unterstützung der PD und einiger kleinerer Parteien, aber auch sein Koalitionspartner Nuovo Centrodestra um Innenminister Angelino Alfano kündigte in letzter Sekunde an, für Mattarella stimmen zu wollen. Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi und seine Partei Forza Italia lehnen Renzis Kandidaten hingegen ab.