Puma schreibt rote Zahlen

Der Sportartikelhersteller Puma ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht.

Höhere Werbeausgaben und Investitionen in neue Produkte, die IT und modernere Läden lasteten auf dem Ertrag des weltweit drittgrößten Sportkonzerns. Am Ende fiel ein Verlust von 3,3 Millionen Euro an, wie Puma mitteilte. Im Vorjahr hatte an gleicher Stelle noch ein Gewinn von 4,2 Millionen Euro gestanden.

Puma-Chef Björn Gulden versucht seit nun zwei Jahren die Marke wiederzubeleben. Wegen der jahrelangen Fokussierung auf modischen Lifestyle hatte sie an Glanz verloren.

Das aktuelle Wachstum im Bereich Schuhe wertete Gulden als Signal, dass sich die Investitionen in neue Produkte auszuzahlen beginnen.

Ungünstige Wechselkurse würden aber weiterhin die Margen belasten, räumte er ein. Puma hatte deshalb im Mai bereits seine Gewinnprognose gesenkt.