Putin kritisiert Greenpeace-Protest in der Arktis scharf

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Piraterie-Vorwürfe gegen die 30 festgenommenen Greenpeace-Aktivisten abgeschwächt, deren Protest in der Arktis aber scharf kritisiert. «Formell gesehen haben sie versucht, die Ölplattform zu besetzen», sagte Putin. Das sei ein Verstoß gegen internationales Recht. Der Chef der Organisation, Kumi Naidoo, wies die Anschuldigungen zurück. Die Umweltschützer hätten nur auf die Gefahr von Ölbohrungen in der ökologisch sensiblen Arktis und die Folgen des Klimawandels hinweisen wollen, sagte Naidoo einer Mitteilung zufolge.