Rätselhaftes Verschwinden von Flugzeugen

Schon mehrfach sind Passagierflugzeuge wie die seit März 2014 vermisste Malaysia-Airlines-Maschine mysteriös verschwunden. Manche Flugzeuge stürzten ins Meer und wurden erst nach langer Suche gefunden. Einige Beispiele:

Rätselhaftes Verschwinden von Flugzeugen
Ingo Wagner Rätselhaftes Verschwinden von Flugzeugen

- Januar 2013: Eine zweimotorige BN2 Islander mit dem italienischen Mode-Unternehmer Vittorio Missoni an Bord stürzt vor dem Karibik-Archipel Los Roques vor Venezuela ab. Erst rund sechs Monate nach dem rätselhaften Unglück wird das Wrack der Maschine in 70 Metern Tiefe im Meer entdeckt.

- Juni 2009: Eine Air-France-Maschine verschwindet auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris von den Radarschirmen. Der Airbus 330-200 stürzt 650 Kilometer von der Insel Fernando de Noronha entfernt in den Atlantik. Lange ist die Ursache unklar. Erst im Mai 2011 werden die letzten Leichen und der Flugdatenschreiber aus etwa 4000 Metern Tiefe geborgen. 2012 folgern Ermittler, dass die Crew mit der Lage überfordert war, nachdem Geschwindigkeitsmesser vereist waren.

- Januar 2007: Eine Boeing 737 mit 102 Menschen an Bord verschwindet. Das Flugzeug der indonesischen Gesellschaft Adam Air war auf dem Flug von Surabaya auf Java nach Manado auf der Insel Sulawesi. Der Pilot ändert wegen schlechten Wetters zweimal den Kurs. Trotz einer groß angelegten Suche bleibt das Flugzeug tagelang verschollen. Am 10. Januar finden Fischer das erste Wrackteil. Überlebende gibt es nicht.

- Januar 2000: Erst 53 Jahre nach ihrem Verschwinden findet eine Suchmannschaft in den argentinischen Anden Trümmer einer britischen Propellermaschine. Das viermotorige Flugzeug war an einem Berg zerschellt und galt seit 1947 als vermisst. In 5500 Metern Höhe entdecken Helfer auch die sterblichen Überreste von Passagieren.

- Oktober 1999: Vor der US-Ostküste wird eine Boeing 767 der Egypt Air mit 217 Menschen an Bord vermisst. Radardaten ergeben, dass die Maschine aus 10 000 Metern auf die halbe Höhe absackte, wieder auf 7300 Meter hochkam und schließlich in die See stürzte. US-Ermittler vermuten, dass der ägyptische Ersatzpilot die Maschine in Selbstmordabsicht abstürzen ließ. Niemand überlebt.