Rakete mit zwei Galileo-Satelliten gestartet

Eine Rakete mit zwei neuen Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo ist von Französisch-Guyana aus ins All gestartet. Die Sojus-Rakete hob am Morgen kurz nach 4.00 Uhr deutscher Zeit im Weltraumbahnhof Kourou ab. An Bord sind der neunte und der zehnte Satellit für das Programm der EU und der Europäischen Weltraumbehörde Esa. Mit Galileo will Europa vom amerikanischen GPS unabhängig werden. Seine Positionsdaten sollen künftig zum Beispiel von Navigationsgeräten in Autos benutzt werden. Die Satelliten sollen 3 Stunden und 48 Minuten nach dem Start ausgesetzt werden.