Randale vor geplanter Flüchtlingsunterkunft in Sachsen

Vor einer noch leeren Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Niederau hat es in der Nacht Randale gegeben. Laut Polizei versuchten rund 20 teils angetrunkene Demonstranten, den Bauzaun um den früheren Supermarkt umzustoßen. Das sei ihnen aber nicht gelungen. Schon am Abend hatten sich etwa 200 Gegner des Heims, darunter auch offenkundig Rechtsradikale, eingefunden. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks, die Feldbetten aufbauten, wurden beschimpft, eine Zufahrt zu dem Gelände zwischenzeitlich mit Autos blockiert. In dem Baumarkt sollen rund 500 Flüchtlinge unterkommen.