Razzia gegen Nordafrikaner in Düsseldorf

Die Düsseldorfer Polizei will heute über die Ergebnisse einer Großrazzia im Nordafrikaner-Viertel rund um den Hauptbahnhof berichten.

Razzia gegen Nordafrikaner in Düsseldorf
Maja Hitij Razzia gegen Nordafrikaner in Düsseldorf

Mehrere Hundert Beamte der örtlichen und der Bundes-Polizei und Mitarbeiter der Stadt hatten am Samstagabend mehr als sechs Stunden lang Personen kontrolliert und Räume durchsucht. Zwischenfälle habe es nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen.

Das Viertel um den Düsseldorfer Hauptbahnhof steht seit langem im Fokus der Polizei. Es gilt als Rückzugsraum für Diebesbanden, die überwiegend aus Nordafrika kommen. In einer ersten Bilanz ihrer Ermittlungen hatte die Polizei kürzlich berichtet, dass mehr als 2200 Nordafrikaner in Düsseldorf verdächtigt werden, Diebstahl und ähnliche Straftaten zu begehen. Mehr als die Hälfte stamme aus Marokko.