Reaktion auf Pleiten: Sturm verändert Offensiv-Aufstellung

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat auf die bislang torlose Vorstellung von Toptalent Leon Draisaitl reagiert. Vor dem wegweisenden WM-Spiel gegen die Slowakei am Dienstag (15.15 Uhr) stellte der 37-Jährige seine Offensivaufstellung um.

Reaktion auf Pleiten: Sturm verändert Offensiv-Aufstellung
Maja Hitij Reaktion auf Pleiten: Sturm verändert Offensiv-Aufstellung

«Es war jetzt einfach Zeit, was zu ändern. Wir haben zu wenige Torchancen gehabt und zu wenig Tore geschossen», sagte der Coach nach dem Training.

Beim 2:3 nach Verlängerung gegen Frankreich und dem 1:5 gegen Finnland hatten die beiden NHL-Profis Leon Draisaitl und Tobias Rieder gemeinsam mit DEL-Toptorjäger Patrick Reimer eine Reihe gebildet. «Es hat einfach nicht so funktioniert wir in der Vorbereitung», sagte Sturm. «Die Jungs sollen wieder Spaß haben. Man hat ja gesehen, teilweise haben sie den Schläger zu fest in der Hand gehabt.» 

Der 20-jährige Draisaitl von den Edmonton Oilers, dem eine große NHL-Zukunft vorausgesagt wird, kam bislang nur auf eine Tor-Vorlage. Arizona-Stürmer Rieder erzielte einen Überzahl-Treffer. Im Training bildete Draisaitl eine Angriffsreihe mit dem Berliner Marcel Noebels und dem Iserlohner Brooks Macek. In die Reihe zu Rieder und Reimer rückte der Münchner Dominik Kahun.