Reaktionen zur Olympia-Empfehlung des DOSB-Präsidiums

Reaktionen zur Olympia-Empfehlung des DOSB-Präsidiums
Christoph Schmidt Reaktionen zur Olympia-Empfehlung des DOSB-Präsidiums

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes: «Diese Olympia-Bewerbung ist ein Projekt von ganz Deutschland. Packen wir's an.»

Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV: «Die gemeinsame, großartige Anstrengung aller Hamburger ist belohnt worden. Wir freuen uns, an Hamburg glauben zu dürfen.»

Eric Johannesen, Ruder-Olympiasieger: «Das ist genial. Für einen Sportler ist es das Größte überhaupt.»

Michael Stich, Wimbledon-Sieger: «Ich freue mich, ich glaube, wir haben ein gutes, ganzheitliches Konzept.»

Katja Suding, Hamburgs FDP-Vorsitzende: «Ich freue mich riesig. (...) Klar ist aber auch, dass die Entscheidung des DOSB nur eine erste Etappe auf dem Weg hin zu einer erfolgreichen Bewerbung ist. Für die nächste Etappe, die geplante Volksbefragung, muss der Senat endlich die von einer breiten Mehrheit der Bürgerschaft geforderte, aber längst überfällige Machbarkeitsstudie vorlegen.»

Torsten Albig (SPD), Ministerpräsident Schleswig-Holsteins: «Wunderbar! Die Begeisterung hat gewonnen: Schleswig-Holstein freut sich genauso wie Hamburg über die Bestätigung der Hansestadt als Deutschlands Bewerberstadt der paralympischen und olympischen Sommerspiele 2024. Wir werden Hamburg unterstützen, wo wir können. Schleswig-Holstein und die gesamte Metropolregion würden von olympischen Sommerspielen in Hamburg profitieren.»

Reinhard Meyer (SPD), Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister: «Ein echter Gewinn für den gesamten Norden - und das nicht nur in sportlicher Hinsicht mit den beiden Handball-Hochburgen Flensburg und Kiel oder den Segler-Städten Lübeck und Kiel.»

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: «Eine Entscheidung nach innen. Sie spiegelt die Kapitulation vor Ängsten in der Bevölkerung wider bezüglich der Fehlentwicklung im internationalen Sport. Wir hätten uns gewünscht, dass der deutsche Sport solchen Fehlentwicklungen offensiver und entschlossener entgegengetreten wäre. Dann wäre auch die Volksbefragung keine Hürde gewesen.»

Fabian Lustenberger, Kapitän des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC: «Das ist sehr, sehr schade für Berlin! Ich kann die Entscheidung eigentlich nicht nachvollziehen. Nichts gegen Hamburg, aber aus meiner Sicht hätte nur die deutsche Hauptstadt weltweit eine Chance gehabt, das Rennen um die Olympischen Spiele für Deutschland zu entscheiden.»

John Brooks, Abwehrspieler von Hertha BSC und US-amerikanischer Fußball-Nationalspieler: «Damit habe ich nicht gerechnet. Ich war sicher, dass Berlin den Zuschlag bekommt. Gerade weltweit hat die deutsche Hauptstadt doch eine ungeheure Strahlkraft!»

Frank Steffel, CDU-Bundestagsabgeordneter und Obmann im Sportausschuss: «Ich respektiere die Entscheidung des DOSB. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, Berlin ist und bleibt weiterhin der Ort für hochkarätige, internationale Sportveranstaltungen. Ich fordere den Berliner Senat auf, den Schwung für den Sport in Berlin jetzt zu nutzen und wie im Konzept geplant in den Breiten- und Vereinssport zu investieren. Der deutschen Bewerbung mit der Stadt Hamburg wünsche ich viel Erfolg.»