Rechnungshof fordert Vorsorge für schlechte Zeiten

Die künftige Regierung sollte sich nach Ansicht des Bundesrechnungshofes stärker für mögliche Konjunkturrückschläge und Haushaltsbelastungen wappnen. Trotz der sehr guten Ausgangslage und optimistischer Prognosen gebe es durchaus Risiken.

Rechnungshof fordert Vorsorge für schlechte Zeiten
Wolfgang Kumm Rechnungshof fordert Vorsorge für schlechte Zeiten

«Die aktuell guten Zeiten sollten daher zur Vorsorge für schlechtere genutzt werden - auch deshalb, weil schon heute ein gigantischer Schuldenberg von 1,3 Billionen Euro auf dem Bund lastet», forderte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels in Berlin.

Er empfahl der neuen Bundesregierung, nicht nur auf neue Schulden zu verzichten, sondern zumindest mittelfristig auch zu beginnen, den Schuldenberg abzubauen.