Rechtsextreme patrouillieren vor niedersächsischem Flüchtlingsheim

Mit Taschenlampen laufen sie Streife vor einer Flüchtlingsunterkunft und im ganzen Ort: Rechtsextreme «Nachbarschaftswächter» in der niedersächsischen Gemeinde Schwanewede haben die Polizei auf den Plan gerufen. «Wir schauen uns das ganz genau an», sagte ein Polizeisprecher. Auch der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppe, die seit Anfang Oktober in unregelmäßigen Abständen durch die Ortschaft nahe Bremen patrouilliert. Gerüchte, dass Flüchtlinge in Schwanewede kriminell geworden sein sollen, wiesen Polizei und Bürgermeister vehement zurück.