Rechtsstreitigkeiten reißen JPMorgan in die roten Zahlen

Fragwürdige Geschäfte aus der Vergangenheit kommen die erfolgsverwöhnte US-Großbank JPMorgan jetzt teuer zu stehen. Wegen hoher Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten rutschte das Institut im dritten Quartal in die roten Zahlen.

Rechtsstreitigkeiten reißen JPMorgan in die roten Zahlen
Justin Lane Rechtsstreitigkeiten reißen JPMorgan in die roten Zahlen

Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 380 Millionen Dollar, wie JPMorgan mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Bank noch 5,7 Milliarden Dollar verdient. Für zahlreiche juristische Auseinandersetzungen legte die Bank nun 7,2 Milliarden Dollar zurück.

Zuletzt war die Rede davon, dass JPMorgan mit den Aufsichtsbehörden allein wegen fragwürdiger Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise über einen 11 Milliarden Dollar schweren Vergleich verhandele.