Reedereichef wegen «Sewol»-Untergangs zu zehn Jahren Haft verurteilt

Sieben Monate nach dem Untergang der südkoreanischen Fähre «Sewol» mit rund 300 Toten hat ein Gericht den Hauptgeschäftsführer der Reederei zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Bezirksgericht in Kwangju sprach den 71-jährigen Kim Han Sik der fahrlässigen Tötung, Verletzung des Gesetzes für die sichere Schifffahrt sowie der Untreue schuldig. In der vergangenen Woche waren schon der Kapitän zu 36 Jahren Haft und 14 weitere Crewmitglieder zu Freiheitsstrafen von 5 bis 30 Jahren verurteilt worden.