Regenfälle breiten sich weiter nach Süden und Osten aus

Am Freitag ist es am Alpenrand anfangs noch trocken mit etwas Sonne. Ansonsten breiten sich die Regenfälle weiter nach Süden und Osten aus und erreichen bis zum Abend auch die Alpen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach meldet.

Regenfälle breiten sich weiter nach Süden und Osten aus
Malte Christians Regenfälle breiten sich weiter nach Süden und Osten aus

Die Schneefallgrenze steigt teils deutlich an, so dass vorübergehend bis in die Kammlagen der Mittelgebirge Regen fällt. Im weiteren Verlauf fallen die Niederschläge je nach Region wieder oberhalb von 500 bis 800 Metern als Schnee. Bei zum Teil noch gefrorenen Böden besteht besonders im Mittelgebirgsraum und im Süden eine erhöhte Gefahr von gefrierendem Regen mit Glatteis.

Die Temperatur steigt nördlich der Mittelgebirge auf 5 bis 9 Grad, sonst auf 2 bis 6 Grad, in einigen Mittelgebirgstälern sowie am Alpenrand auf Werte um den Gefrierpunkt. Der Wind weht im Süden mäßig, nach Norden hin frisch bis stark aus Südwest, später aus westlichen Richtungen. An der See und im Bergland gibt es Sturmböen, in exponierten Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge auch schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag kommt es vor allem im Süden zu weiteren teils schauerartigen Niederschlägen, die etwa oberhalb von 300 bis 400 Metern wieder in Schnee übergehen. An der Nord- und Ostsee gibt es einzelne kurze Regenschauer. Der Wind weht weiterhin frisch aus West mit starken Böen im nord- und nordostdeutschen Tiefland und Sturmböen an den Küsten. Die Temperatur geht auf 5 bis 0 Grad nördlich der Mittelgebirge sowie 1 bis -4 Grad südlich davon zurück. Am Alpenrand sowie in höheren Mittelgebirgslagen werden bis -7 Grad erwartet. Streckenweise besteht Glättegefahr.