Regierung: 173 Zivilisten starben am «Freitag der Wut»

Bei gewaltsamen Zusammenstößen in Ägypten sind am Freitag 173 Zivilisten getötet worden. Das teilte ein Regierungssprecher am Samstag in Kairo mit. Sanitäter und Ärzte hätten zudem 1330 Verletzte gezählt.

Seit Beginn der Unruhen am vergangenen Mittwoch wurden seinen Angaben zufolge 57 Polizisten getötet. Die Muslimbruderschaft und einige andere Parteien aus dem islamistischen Spektrum hatten landesweit zu Protesten unter dem Motto «Freitag der Wut» aufgerufen.

Einige der Zivilisten seien auch bei Gewalt zwischen Demonstranten und aufgebrachten Anwohnern ums Leben gekommen, hieß es.