Regierung bestreitet Asyl-Kurswechsel - «Merkel nicht informiert»

Die Bundesregierung sieht in ihrer Rückkehr zum sogenannten Dublin-Verfahren für syrische Asylbewerber kein Abrücken von der «Willkommenskultur» gegenüber Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Vize-Regierungssprecherin Christiane Wirtz sagte in Berlin, die politische Richtung habe sich nicht geändert. Kanzlerin Angela Merkel und ihr Flüchtlingskoordinator Peter Altmaier waren laut Wirtz nicht über die Entscheidung informiert. Die sei in der Ressortverantwortung des Bundesinnenministeriums getroffen worden.