Regierung äußert sich nicht zur Zukunft von BND-Präsident Schindler

Die Bundesregierung will sich angesichts der neuen Spionage-Affäre von Bundesnachrichtendienst und dem US-Geheimdienst NSA nicht zur Zukunft von BND-Präsident Gerhard Schindler äußern. Zur Frage, ob Schindler im Amt bleibe, wollte Regierungssprecher Steffen Seibert nicht Stellung nehmen. Er betonte, die Bundesregierung stehe weiterhin zur engen Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten in der Terrorismusbekämpfung. Zur Aufklärung der neuen Spionage-Affäre von BND und NSA will der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags eng mit der Bundesanwaltschaft zusammenarbeiten.