Regierung und Rebellen besiegeln Frieden in Kolumbien

Nach einem halben Jahrhundert Gewalt, Elend und Vertreibung zieht Kolumbien einen Schlussstrich unter den ältesten Konflikt Lateinamerikas. Präsident Juan Manuel Santos und der Kommandeur der linken Guerillaorganisation Farc, Rodrigo Londoño alias «Timochenko», setzten ihre Unterschrift unter einen Friedensvertrag. Die einstigen Erzfeinde unterzeichneten das historische Abkommen mit einem aus einer Gewehrpatrone gefertigten Kugelschreiber. Das Abkommen muss am Sonntag noch in einer Volksabstimmung gebilligt werden.