Regierungsbeauftragte will Ostförderung erhalten

Vor den Feiern zum 25-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit wird Bilanz gezogen: Das Ergebnis fiel im Bundestag gemischt aus. Die besondere Förderung Ostdeutschlands muss nach Ansicht der Regierungsbeauftragten Iris Gleicke auf der Tagesordnung bleiben. Ein Ende würde bedeuten, einen Motor abzuwürgen, den man mit viel Aufwand ans Laufen gebracht hat. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi nannte die Entwicklung zweischneidig: Für viele habe es eine Bereicherung gegeben - auch für ihn. Aber viele seien arbeitslos geworden.