Regierungskreise: Verhandeln weiter über Anti-Spionage-Abkommen

Deutsche und amerikanische Behörden verhandeln weiterhin über ein Anti-Spionage-Abkommen als Konsequenz aus der NSA-Affäre. Ein Bericht der «New York Times», nach dem die geplante Vereinbarung am Widerstand der USA gescheitert sei, wurde in deutschen Regierungskreisen klar dementiert.

Forderungen nach einem Anti-Spionage-Abkommen waren in Berlin laut geworden, nachdem vor rund zwei Monaten bekannt geworden war, dass der US-Geheimdienst NSA massenhaft Telefondaten in Deutschland abschöpfte und zeitweise auch das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel überwacht hatte. Eine solche Vereinbarung, über die deutsche und amerikanische Experten verhandelten, soll gegenseitiges Ausspähen untersagen oder zumindest enge Grenzen setzen.