Regionalwahl in Zeiten der Flüchtlingskrise: FPÖ verdoppelt Stimmen

Die rechtspopulistische FPÖ hat mit ihrem Fokus auf das Migrationsthema bei den Landtagswahlen in Oberösterreich massive Gewinne eingefahren. Laut dem vorläufigen Endergebnis kam sie auf 30,4 Prozent der Stimmen, doppelt so viel wie bei der vorigen Wahl im Jahr 2009. Die Partei näherte sich damit der konservativen ÖVP von Ministerpräsident Josef Pühringer, die um 10,4 Prozentpunkte auf 36,4 Prozent abrutschte. Die Wahl im Bundesland an der bayerischen Grenze wird als Stimmungstest für ganz Österreich gesehen.