Renzi will Flüchtlingsproblem bereits in Afrika angehen

Italiens Regierungschef Matteo Renzi will den Ansturm der Bootsflüchtlinge langfristig mit einem stärkeren Einsatz in Afrika angehen. Ziel sei es, «Männer und Frauen am Ursprung von der Abfahrt abzubringen», sagte Renzi vor dem Abgeordnetenhaus in Rom. Dazu müssten statt einer allgemeinen Erklärung Teams der EU und der Vereinten Nationen in Länder wie den Sudan und Niger geschickt werden und mit den Menschen sprechen. Heute erreichten erneut Hunderte Migranten Italien. 112 Menschen wurden nach Angaben der Küstenwache von einem sinkenden Schlauchboot gerettet.