Reporter ohne Grenzen: 2014 deutlich mehr Entführungen

Journalisten müssen nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen immer öfter damit rechnen, während ihrer Arbeit entführt zu werden. Im zu Ende gehenden Jahr hat die Organisation weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt - 37 Prozent mehr als 2013. Das geht aus der «Jahresbilanz der Pressefreiheit» hervor. 66 Journalisten wurden wegen ihrer Arbeit getötet, auch 19 Bürgerjournalisten und elf Medienmitarbeiter kamen ums Leben. Zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten gehörten Syrien, die Palästinensergebiete und die Ukraine.