«Restlos glücklich»: Berliner planen Restaurant

Statistisch gesehen wirft jeder Deutsche täglich 225 Gramm Lebensmittel in den Müll - nicht alle davon sind wirklich reif für die Tonne. Ein Berliner Start-up namens Restlos glücklich will ihnen eine zweite Chance geben - mit einem Restaurant, in dem mit vom Müll geretteten Produkten gekocht wird.

«Mit unserem Projekt möchten wir die Menschen zum Umdenken bringen», erklärt Gründungsmitglied Anette Keuchel. Um das zu finanzieren, wollen die Macher am 18. August eine Crowdfunding-Kampagne starten. In 40 Tagen sollen mit der Internetaktion 50 000 Euro zusammenkommen, damit das Non-Profit-Restaurant im Herbst öffnen kann. Im Ausland ist die Idee schon verbreitet: Den Angaben zufolge gibt es ähnliche Modelle in Dänemark, Großbritannien und den Niederlanden (Restlos glücklich: http://dpaq.de/NpSjT).