Rewe-Tochter Penny zurück in den schwarzen Zahlen

Der Einzelhandelsriese Rewe schreibt mit seiner Discount-Tochter Penny in Deutschland wieder schwarze Zahlen. Nach umfangreicher Sanierung sei 2015 bei dem langjährigen Sorgenkind die Wende gelungen, berichtete Vorstandschef Alain Caparros in Köln.

Rewe-Tochter Penny zurück in den schwarzen Zahlen
Peter Kneffel Rewe-Tochter Penny zurück in den schwarzen Zahlen

Er fügte hinzu: «Wir sehen gute Chancen, das Ergebnis von Penny in Deutschland auch zukünftig positiv zu halten.»

Starke Zahlen meldete Caparros auch bei den Supermärkten und für das Tourismusgeschäft. Die Rewe-Supermärkte in Deutschland steigerten ihre Umsätze trotz des harten Wettbewerbs laut vorläufigen Zahlen um 5,5 Prozent. Die Rewe-Touristiksparte, zu der unter anderem die Reiseanbieter Dertour, Jahn-Reisen und ITS gehören, verbuchte auch dank der Übernahme des europäischen Reiseveranstalter-Geschäfts des Schweizer Kuoni-Konzerns ein Umsatzplus von 10,4 Prozent.

Insgesamt stieg der um Wechselkurs-Entwicklungen bereinigte Umsatz der Rewe-Gruppe aus fortgeführtem Geschäft um 3,7 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss werde voraussichtlich um rund 22 Prozent auf 383 Millionen Euro zulegen, sagte Caparros. Darin sei der Gewinn der selbstständigen Rewe-Kaufleute noch nicht enthalten. Deren operatives Ergebnis habe mit 250 Millionen Euro um 18 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Das dynamische Umsatzwachstum von 2015 setze sich auch in diesem Jahr fort, sagte der Manager.