Ärger um Rondo: Mavericks gewinnt trotzdem

Dank eines energischen Schlussspurts und ohne den auf die Bank verbannten Rajon Rondo sind die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki zu einem wichtigen Sieg gekommen. Die Texaner setzten sich in der NBA gegen die Toronto Raptors mit 99:92 durch.

Für Aufregung sorgte dabei ein Streit zwischen Neuzugang Rondo und Mavs-Trainer Rick Carlisle. «Solche Sachen wie in der Auszeit sind nie gut. Es ist unglücklich, aber es passiert. Es kommt darauf an, wie das Team auf so etwas antwortet», kommentierte Nowitzki das heftige Wortgefecht zwischen Rondo und seinem Coach.

Im Schlussabschnitt kamen die Gastgeber auf 25:15 Punkte und sicherten sich so den Erfolg gegen den Tabellenzweiten der Eastern Conference. Monta Ellis mit 20 Punkten und der Würzburger Nowitzki mit 18 Zählern waren die besten Werfer ihres Teams, das im Westen auf Rang fünf steht.

Die Aufholjagd der Mavericks fand ohne Rondo statt. Der schwache Point Guard, der erst während der Saison nach Texas kam, lieferte sich bei einem Timeout im dritten Viertel den hitzigen Disput mit Coach Carlisle. Daraufhin ließ der Trainer seinen Spieler auf der Bank. Zu dem Zeitpunkt führten die Gäste mit 62:53, Rondo hatte nur vier Punkte erzielt.

«Wir hatten unterschiedliche Meinungen. Ich bin hier der Coach und es war in dem Moment einfach meine Entscheidung, ihn draußen zu lassen», sagte Carlisle nach der Partie und kündigte versöhnlich an: «Morgen wird er aber wieder dabei sein. Dafür haben wir ihn hierher geholt.» Rondo verzichtete auf einen öffentlichen Kommentar. Sein Vertreter Devin Harris glänzte bei der Aufholjagd mit 14 Zählern.