Richter: GM haftet nicht für Todesopfer durch defekte Zündschlösser

General Motors könnte im Rechtsstreit um defekte Zündschlösser ungeschoren davonkommen. Ein Richter entschied in New York, das Unternehmen könne für die meisten Opfer nicht haftbar gemacht werden. Grund ist die Insolvenz, die der Konzern durchlaufen hatte. Die aus der Insolvenz hervorgegangene Firma könne nicht für die Fehler ihrer Vorgängergesellschaft verantwortlich gemacht werden, heißt es. Wegen einer Fehlfunktion konnten die Zündschlüssel bei voller Fahrt in die Aus-Position springen. Mindestens 84 Unfalltote werden damit in Zusammenhang gebracht.