Riga beginnt mit Hilfszahlungen an Familien der Dacheinsturz-Opfer

Rund zweieinhalb Wochen nach dem Dacheinsturz eines Supermarkts mit 54 Toten im lettischen Riga hat die Stadtverwaltung mit der finanziellen Unterstützung der Angehörigen begonnen. Die Hinterbliebenen sollen Hilfen für die Beisetzung der Toten erhalten. Die ersten Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen sollen bis Weihnachten geleistet werden. Jede Familie, die bei der Tragödie am 21. November ein Todesopfer zu beklagen hatte, erhält von der Stadt und dem Staat umgerechnet rund 14 230 Euro. Verletzte werden mit bis zu 7115 Euro entschädigt.