Rogge verteidigt IOC-Umgang mit Menschenrechtsverletzungen

Fünf Monate vor den Winterspielen in Sotschi hat das Internationale Olympische Komitee seine zurückhaltende Haltung zu einem umstrittenen Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland erneut verteidigt. Die Regierung in Moskau habe versichert, das Gesetz habe keine negativen Auswirkungen für die Olympia-Teilnehmer. Das sagte IOC-Präsident Jacques Rogge in Buenos Aires. Man könne vom IOC nicht erwarten, dass es in die Gesetzgebung eines souveränen Staates eingreife. Das Gesetz stellt positive Äußerungen vor Minderjährigen über Homo-, Bi- oder Transsexualität unter Strafe.