Urteilsbegründung: Schettino Schuld an «Costa»-Unglück

Der ehemalige Kapitän der «Costa Concordia» trägt nach Meinung des Gerichts die Verantwortung für den Tod von 32 Menschen. Die Opfer, darunter zwölf Deutsche, hätte es nicht gegeben, wenn Francesco Schettino das Rettungsmanöver «mit Sachverstand und Sorgfalt» ausgeführt hätte, steht in der heute vorgelegten Begründung für das Urteil. Schettino war im Februar in erster Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Weil er dagegen Berufung eingelegt hat, ist er noch auf freiem Fuß.