Zwölf tote Bootsflüchtlinge aus Mittelmeer geborgen

Die italienische Küstenwache hat zwölf tote Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer geborgen. Die Migranten seien auf einem sinkenden Schlauchboot rund 70 Kilometer vor der libyschen Küste gestorben, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Insgesamt seien von vier überfüllten Schlauchbooten etwa 400 Flüchtlinge gerettet worden. Immer wieder sterben Flüchtlinge auf der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer nach Europa. Im ersten Halbjahr 2015 kamen nach UN-Angaben dabei mehr als 1800 Menschen ums Leben.