Ronaldo will für Fort Lauderdale spielen - zweitklassig

Der zweimalige Fußball-Weltmeister Ronaldo will vier Jahre nach seinem Karriereende noch einmal auf den Platz zurückkehren. 

Ronaldo will für Fort Lauderdale spielen - zweitklassig
Sebastiao Moreira Ronaldo will für Fort Lauderdale spielen - zweitklassig

Der 38 Jahre alte Brasilianer hat Anteile an dem Club Fort Lauderdale Strikers aus der zweitklassigen North American Soccer League NASL in den USA gekauft. «Es wird nicht einfach», sagte der dreimalige Weltfußballer auf einer Pressekonferenz in Fort Lauderdale zu seinen Plänen.

«Ich liebe es zu spielen, ich liebe den Fußball», meinte Ronaldo, der im Februar 2011 bei den Corinthians aus São Paulo wegen körperlicher Probleme seine Laufbahn beendet hatte. «Ich hatte so viele Schmerzen und so viele Verletzungen», erzählte er. Es sei nicht leicht, fit zu werden. «Ich werde es aber versuchen. Ich werde viel trainieren.» Der etwas pummelige Weltstar fügte lächelnd hinzu: «Wir werden sehen, ob ich fit genug werde, um zu spielen. Meine Begeisterung ist riesig.»

Mit seiner geplanten Rückkehr reiht sich Ronaldo in die Liste prominenter Spieler wie George Best, Gordon Banks und Gerd Müller, die vor lange Zeit zum Ende ihrer Karrieren in Fort Lauderdale spielten. Müller hatte von 1979 bis 1981 für den gleichnamigen Vorgänger des Clubs gespielt. «Die Strikers haben eine große Geschichte», sagte Ronaldo. «Wir werden hart dafür arbeiten, dass wir wieder eine große Mannschaft sein werden.»

Die Saison beginnt im April. Nach Angaben von NASL-Chef Bill Peterson sind elf Teams dabei, Ziel sind bis 2018 sogar 20 Mannschaften. Die Liga steht derzeit im Schatten der populäreren Major League Soccer. Das Engagement eines Weltstars wie Ronaldo soll die Attraktivität der NASL erhöhen.

In seiner aktiven Karriere wurde Ronaldo mit der brasilianischen Nationalmannschaft 1994 und 2002 Weltmeister und dreimal zum Weltfußballer gewählt. Er spielte unter anderen für Real Madrid und Inter Mailand. Zuletzt war er Brasiliens Botschafter bei der WM in seiner Heimat.