Rotes Kreuz sieht Zeltstädte für Flüchtlinge nur als Notlösung

Das Deutsche Rote Kreuz sieht mit Besorgnis, dass Kommunen wegen Platzmangels immer mehr Flüchtlinge in Zeltstädten unterbringen müssen. Das könne nur eine befristete Notlösung bis Oktober sein, dann werde es zu kalt, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Der frühere Bundesinnenminister appellierte an die Behörden, für feste Wohnunterkünfte mit Mindeststandards zu sorgen. Seiters äußerte sich zugleich entsetzt über Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte.