Rotkreuz-Büro im Zentrum von Donezk getroffen

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe in der Ostukraine vor vier Wochen ist das Zentrum der Separatistenhochburg Donezk wieder unter starkes Artilleriefeuer geraten.

Den Aufständischen zufolge traf ein Geschoss das Büro des Internationalen Roten Kreuzes und tötete einen Bürger der Schweiz, wie die Agentur Interfax meldete. Das Rote Kreuz bestätigte einen «tragischen Zwischenfall». Armee und Separatisten gaben sich gegenseitig die Schuld an den Gefechten.

Am Vortag waren in Donezk mindestens elf Zivilisten getötet und rund 40 verletzt worden. Vor allem rund um den geschlossenen Flughafen wird seit Tagen gekämpft.