Ruhrtriennale: Choreograph Forsythe lässt Museumsbesucher tanzen

Mit dem Pendel-Ballett des international renommierten Choreographen William Forsythe werden in Essen die Zuschauer Teil der Kunst. Seine Ruhrtriennale-Installation «Nowhere and Everywhere at the Same Time No. 2» feierte am Samstag in Essen im Museum Folkwang Premiere.

Ruhrtriennale: Choreograph Forsythe lässt Museumsbesucher tanzen
Caroline Seidel Ruhrtriennale: Choreograph Forsythe lässt Museumsbesucher tanzen

311 schwingende Pendel bilden ein bewegtes Labyrinth, durch das sich die Ausstellungsgäste tänzelnd ihren Weg bahnen sollen.

Forsythe will mit der Neuauflage des Werkes die unbewusste choreographische Kompetenz des Publikums aufspüren. «Zu sehen, wie sich die Menschen selbst organisieren, das ist das Ziel», so Forsythe. Das Werk ist bis zum 8. September zu erleben.

Das Festival der Künste im Ruhrgebiet unter Leitung des experimentierfreudigen Intendanten Heiner Goebbels lässt noch bis zum 6. Oktober alte Industriehallen zur Bühne für Installationen, Tanz, Theater und Musikkreationen werden. Auf dem Programm stehen mehr als 40 Produktionen.