Russische Justiz nimmt alle 30 Greenpeace-Leute in Untersuchungshaft

Ein russisches Gericht hat alle 30 Greenpeace-Aktivisten in Untersuchungshaft nehmen lassen, die gegen Ölbohrungen in der Arktis protestiert hatten. Das Gericht in der nordrussischen Stadt Murmansk begründete die Maßnahme mit Fluchtgefahr sowie der Möglichkeit weiterer Straftaten und potenzieller Beweismittelvernichtung. Am Donnerstag waren zuerst 22 Besatzungsmitglieder des Aktionsschiffes «Arctic Sunrise» in U-Haft genommen worden. Die Justiz ermittelt wegen bandenmäßiger Piraterie.