Russisches Gericht lässt Greenpeace-Ärztin auf Kaution frei

Nach rund zwei Monaten in Haft hat ein russisches Gericht die Freilassung einer Greenpeace-Ärztin auf Kaution angeordnet. Die Russin Jekaterina Saspa könne nach Zahlung von umgerechnet rund 46 000 Euro das Untersuchungsgefängnis verlassen, entschied der Richter in St. Petersburg. Die Entscheidung gilt als erster Teilerfolg der Umweltschützer. 30 Greenpeace-Aktivisten drohen wegen «Rowdytums» je bis zu sieben Jahre Haft. Sie hatten in der Arktis gegen Ölbohrungen protestiert.