Russland, China und Kuba in UN-Menschenrechtsrat gewählt

Trotz der Proteste von Menschenrechtlern sind Russland, China und Kuba in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden. Auch Saudi-Arabien und Vietnam bekamen in der Vollversammlung genügend Stimmen. Der Menschenrechtsrat hatte 2006 die umstrittene Menschenrechtskommission abgelöst. Er sollte schlagkräftiger sein und weltweit die Einhaltung der Menschenrechte fördern. Allerdings waren unter den 47 wechselnden Mitgliedsländern immer auch Staaten, die bei Menschenrechtlern auf der Schwarzen Liste ganz oben stehen.