Russland hält an S-300-Lieferung an Syrien fest

Auch nach dem G8-Gipfel hält Russland an der umstrittenen Lieferung von S-300-Flugabwehrsystemen an Syrien fest. Die UN-Vetomacht respektiere bestehende Verträge, sagte Außenminister Sergej Lawrow im Staatsfernsehen. Bislang seien die Verträge noch nicht in vollem Umfang umgesetzt. Moskau betont, Waffenlieferungen an den Partner Damaskus verletzten nicht internationales Recht, da es kein Embargo gebe. Der Minister warnte zudem erneut vor Waffenlieferungen an die Gegner von Präsident Baschar al-Assad.