Russland leitet Strafverfahren wegen Völkermordes in Ostukraine ein

Russland hat ein Strafverfahren wegen Völkermordes an den russischsprachigen Bewohnern im Bürgerkriegsgebiet Ostukraine eingeleitet. Seit Beginn der «Anti-Terror-Operation» im April hätten ukrainische Politiker und Militärangehörige Befehle zur «vollständigen Beseitigung der russischsprachigen Bürger» in den Gebieten Donezk und Lugansk gegeben, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde in Moskau, Wladimir Markin. Gegen wen konkret ermittelt werde, sagte er nicht. Nach UN-Schätzungen kamen seit Ausbruch des Konflikts im April mehr als 3500 Menschen ums Leben.