Russland mildert Anklage gegen Greenpeace auf Rowdytum ab

Nach Kritik am Vorgehen gegen 30 inhaftierte Umweltschützer der Organisation Greenpeace hat Russland die Anklage überraschend von Piraterie auf Rowdytum abgemildert. Die Ermittler hätten den Protest der Besatzung des Schiffs «Arctic Sunrise» gegen eine Ölförderplattform des russischen Staatskonzerns Gazprom in der Arktis neu bewertet, teilte ein Sprecher der Moskauer Ermittlungsbehörde mit. Er kündigte neue Anklageschriften gegen die in Murmansk Inhaftierten an. Damit drohen den 28 Aktivisten sowie 2 Reportern nun maximal sieben Jahre Haft, vorher waren es 15 Jahre.