Russland: Olympiaboykott bringt nichts

Russland hat angesichts der Forderungen nach einem Boykott der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi vor einer Vergiftung der Atmosphäre gewarnt. Auslöser der Debatte ist ein international kritisiertes Anti-Homosexuellen-Gesetz, das auch während der Wettbewerbe in Kraft sein soll.

Die Diskussion schade allein den Athleten, zitierte die Agentur Interfax am Dienstag einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter des Außenministeriums in Moskau. Eine Politisierung von Sportveranstaltungen - etwa der Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau durch viele westliche Staaten - habe noch nie etwas bewirkt, hieß es.