Russland ordnet Anti-Terror-Einsatz nach Leichenfunden an

Nach einem Fund von fünf Männerleichen etwa 270 Kilometer nordöstlich der Olympiastadt Sotschi haben die russischen Behörden dort einen Anti-Terror-Einsatz angeordnet. Dadurch traten einen Monat vor Beginn der Olympischen Winterspiele in einigen Kreisen der Region Stawropol, die an die islamisch geprägte Konfliktregion Nordkaukasus grenzt, vorübergehend weitreichende Einschränkungen in Kraft. Das meldet die Staatsagentur Itar-Tass. Der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, teilte mit, dass derzeit Bandenkriminalität als Motiv vermutet werde.