Russland schließt Feuerpause für Region Aleppo nicht aus

Syriens enger Partner Russland hat eine Feuerpause für die heftig umkämpfte syrische Region Aleppo nicht ausgeschlossen. Der russische Generalleutnant Sergej Kuralenko sprach von «aktiven Gesprächen» - ohne jedoch Details zu nennen.

Russland schließt Feuerpause für Region Aleppo nicht aus
Hadi Alabdallah Russland schließt Feuerpause für Region Aleppo nicht aus

Der Offizier lobte aber die vereinbarte Waffenruhe für Latakia und Damaskus. «Die Waffenruhe hält. Wegen der erreichten positiven Ergebnisse ist sie für Damaskus in Absprache mit den syrischen Behörden und den amerikanischen Partnern um einen Tag, bis 24 Uhr am 1. Mai, verlängert worden», sagte Kuralenko der Agentur Interfax zufolge.

Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschjow sagte in Moskau, vor einer Waffenruhe in Aleppo müsse der Westen in Syrien seine Unterstützung für bewaffnete Kräfte einstellen, die Präsident Baschar al-Assad stürzen wollen. «Dann wäre eine Feuerpause realistisch», sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates.

Ähnlich äußerte sich der Abgeordnete Franz Klinzewitsch. Er sprach sich zudem für eine Verlängerung der Waffenruhe in Latakia und Damaskus aus. «Dort gibt es viele, die den Krieg beenden wollen», sagte der Vizechef des Verteidigungsausschusses. Gegen Terroristen, die dies ablehnen würden, helfe aber nur eine «Kugel in die Stirn».