Russland sieht nach UN-Giftgasbericht zu Syrien Schuldfrage offen

Auch nach der Veröffentlichung des UN-Berichts über Giftgaseinsätze in Syrien sieht Russland die Schuldfrage ungeklärt. Der Bericht beweise allein die Tatsache, dass Chemiewaffen benutzt wurden, sagte Außenminister Sergej Lawrow nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Laurent Fabius. Bei dem Giftgaseinsatz vom 21. August könne es sich durchaus um eine Provokation von Gegnern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad handeln. Lawrow forderte Untersuchungen über weitere mögliche Chemiewaffeneinsätze.