Russland wirft Nato nach Gipfel «Dämonisierung» vor

Russland hat die Aufrüstungsbeschlüsse des Nato-Gipfels scharf kritisiert. Die Allianz konzentriere ihre Kräfte darauf, eine nicht existierende Gefahr aus dem Osten einzudämmen, erklärte das Außenministerium in Moskau. Es hielt der Nato eine «Dämonisierung» Russlands vor. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier rechtfertigte hingegen die Beschlüsse des Warschauer Gipfels, die unter anderem eine Verlegung von rund 4000 Soldaten in die Mitgliedstaaten Polen, Litauen, Lettland und Estland vorsehen.